"Die Welt ist im Wandel.
Ich spüre es im Wasser.
Ich spüre es in der Erde.
Ich rieche es in der Luft."
(Galadriel in Herr der Ringe)
Ich gestehe, ich liebe Herr der Ringe. Und ich liebe die Weisheit in Tolkiens Worten, wenn er Wandel und Übergänge beschreibt. Denn alles ist in Bewegung, nicht nur in Mittelerde. In den kleinen und größeren Übergängen im Leben, in Abschieden, Anfängen, Umbrüchen. Und kaum eine Zeit im Kirchenjahr macht mir das deutlicher als die Karwoche. Übergänge, vom Feiern zum Trauern, vom Jubel zur Ablehnung und Verurteilung, vom Leben zum Tod, vom Tod zu ewigen Leben.
So groß wie in der Karwoche mit dem Blick auf Ostern sind unsere eigenen Übergänge oft nicht und trotzdem sind es kleine Krisen, positive und negative, durch die wir immer wieder gehen und manchmal unsere ganz eigenen Karfreitags-, aber auch Ostermomente durchleben.
Auf der Frühjahrstagung der Kirchenkreise und Nordkirchen Kinder- und Jugendvertretung haben wir uns intensiv mit diesem Thema beschäftigt und in den Blick genommen, was wir dazu beitragen können, Übergänge möglichst gut und gelingend zu gestalten. Und da war Feuer im Raum, da war Liebe im Raum zu dieser Kirche und den Menschen, da war Hoffnung im Raum, für das, was ist und das, was wird.
Die Welt ist im Wandel. Und ich spüre das, den Gestaltungswillen und die Lust, Evangelium erlebbar zu machen. Das war mein vorösterliches Highlight, das hoffentlich Kreise zieht, auch weit über Ostern hinaus. Ich wünsche euch eine gesegnete restliche Karwoche und Ostertage, die von Hoffnung auf Wandel strotzen.
Eure Katharina Schunck