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Jung sein in MV

Abschlussbericht zum Forschungsprojekt „Jugendliche in Mecklenburg-Vorpommern – Einblicke in Alltagsthemen und Gestaltungsmöglichkeiten (2020)

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Forschungsprojekt zu Ferienfreizeiten

„Evangelische Ferienfreizeiten unter der empirischen Lupe“ – ein Forschungsprojekt des Jugendpfarramtes

Evangelische Ferienfreizeiten sind ein traditionelles  Angebot der kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit, mit dem so viele Heranwachsende erreicht werden wie mit keinem  anderen. Darüber hinaus sind sie Schnittstelle der meisten Jugendverbände.

Was berichten Kinder und Jugendliche darüber,  was sie während  einer Freizeit erleben und was bewegt sie  noch im Nachhinein?  Was wird jungen Menschen durch Ferienfreizeitangebote ermöglicht?

Diese und  viele weitere Fragen waren Ausgangspunkt für unsere Untersuchung, die als qualitative Studie angelegt im Frühjahr 2014 anlief und Ende 2017 abgeschlossen wurde.

Ziel war es vor allem, die Qualität dieses zentralen Angebots darzustellen, das Bildungspotential jugendverbandlicher Ferienfreizeiten zu beschreiben und Entwicklungsbedarfe für die konzeptionelle Weiterentwicklung von Kinder- und Jugendfreizeiten zu skizzieren.

Im Zuge des Projekts wurden im Raum der Nordkirche vier ev. Ferienfreizeiten und eine konfessionsfreie Freizeit unter die empirische Lupe genommen. Insgesamt wurden 40 Kinder und Jugendliche 2014 und 2015 mit Hilfe von Leitfrageninterviews befragt - während der Freizeiten und etwa ein dreiviertel Jahr später - nach ihren Erfahrungen und Erlebnissen, nach ihren Erkenntnissen und nach dem, was von diesen Tagen bleibt. Die Auswertung erfolgte in interdisziplinären Teams gemäß den Standards der qualitativen Inhaltsanalyse. Unterstützung erhielt das Forschungsteam durch eigens für das Projekt geschulte Interviewer*innen und durch studentische Honorarkräfte, die an der Auswertung beteiligt waren.

Durchgeführt wurde die Studie von Dr. Cora Herrmann (ehem. Referentin im Jugendpfarramt), Dr. Ina Bösefeldt (ehem. Referntin im Jugendpfarramt) und Dr. Katrin Meuche. 

Seit Sommer 2018 liegen die Ergebnisse dieser Studie zusammengefasst in einer bunten Broschüre vor. Ziel dieser Veröffentlichung war es, wissenschaftlich erarbeitete Ergebnisse praxistauglich darzustellen.

Wir hoffen, dass diese Broschüre insbesondere für die Praktikerinnen und Praktiker vor Ort von Nutzen sein wird, damit evangelischen Ferienfreizeiten für junge Menschen auch weiterhin zu einer bereichernden Erfahrung werden.

Für eine Schutzgebühr von 5 EUR zuzgl. einer Versandkostenpauschale kann die Broschüre direkt im Sekretariat bei Anja Barthen bestellt werden oder zum Download gibts die Broschüre hier als PDF

Weitere Informationen bei Dr. Katrin Meuche

Qualität von Online-Beziehungen

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Social Media und Einsamkeit.

Das ist irgendwie allgemeines Wissen. Denn niemand scheint dies in Frage stellen zu wollen. Aber, ist dies tatsächlich richtig und wenn ja, was stimmt? Führen Social Media in die soziale Isolation, wie vielfach behauptet wird? Oder können Social Media sogar hilfreich sein, um Einsamkeit zu überwinden?

Klaus Deuber, Referent im Landesjugendpfarramt geht diesen Fragen nach, im „Einsamkeitsbuch für Gesundheitsberufe“, erschienen im Hogrefe Verlag im August 2018.
Außerdem zeigt er, wo und wie die Nutzer des Social Web Einsamkeit thematisieren. Die Daten dazu stammen aus einer für diese Veröffentlichung vom Autor in Auftrag gegebenen Online Recherche durch eine Web-Agentur.

Das Fazit der Veröffentlichung von Klaus Deuber ist: Das Internet bietet viele Chance, aber auch Risiken. Doch die Betonung der Gefahren ist ebenso wenig hilfreich, wie ihre Verharmlosung. Das Internet ist eine große Herausforderung, sowohl für die Politik, die sorgfältig abwägen muss, welche Rahmenbedingungen sie vorgeben will. Als auch für die Medienpädagogik, die sich nicht auf Kinder und Jugendliche beschränken kann, sollen sich alle Nutzer im Internet eigenverantwortlich und kompetent bewegen können.
Es ist schwierig zu beurteilen, wie sich die Nutzung soziale Medien im Einzelfall auswirkt. Doch scheint die Einschätzung zutreffend, das jeweilige soziale Umfeld dürfte entscheidend sein.
Einsamkeit ist ein zunehmendes Phänomen in unserer Gesellschaft. Die Forschung spricht bereits von einem epidemischen Ausmaß unter US-amerikanischen Jugendlichen. Möglicherweise ist auch bei uns in Europa eine ähnliche Entwicklung bereits in Gang.
Dem Problem der Einsamkeit können Social Media begrenzt entgegenwirken, denn es lassen sich gerade hierzu positive Aspekte Sozialer Medien erkennen. Übergroße Erwartungen aber, sind sicherlich nicht gerechtfertigt. Einschätzungen müssen realistisch bleiben.

Das Einsamkeits-Buch im Hogrefe-Verlag
Wie Gesundheitsberufe einsame Menschen verstehen, unterstützen und integrieren können.

„An Einsamkeit leiden 6-10% der deutschen Bevölkerung vorübergehend oder dauerhaft. Einsamkeit ist genauso schädlich wie der Konsum von 15 Zigaretten täglich. Einsamkeit ist ebenso schädlich wie Alkoholkonsum. Einsamkeit ist schädlicher als fehlende Bewegung. Höchste Zeit, dass dieses Phänomen umfassend für Gesundheitsberufe dargestellt wird. - Das interdisziplinäre Buch des erfahrenen Herausgebers fächert das Thema Einsamkeit in all seinen Facetten auf. Das Buch

- liefert eine gesellschaftspolitische Analyse und beleuchtet das Thema aus medizinischer, psychologischer, pflege- und sozialwissenschaftlicher sowie theologischer Sicht
- schafft einen Bezugsrahmen, um Einsamkeitserleben besser einschätzen, erkennen, verstehen und lindern zu können
- stellt durchgängig Bezüge der Befunde mit den Arbeitsfeldern und Berufsrollen der verschiedenen Gesundheitsberufe her und zeigt Konsequenzen und Reaktionen auf
- stellt multiprofessionelle Ansätze dar, wie Vereinsamung erkannt, gebannt und wie der Gefahr der Vereinsamung entgegengewirkt werden kann.
- stellt betroffene und gefährdete Personengruppen in den Mittelpunkt
- stellt Konzepte vor, die zeigen wie in einem verändernden/bewältigenden Sinne mit dem Phänomen „Einsamkeit“ umgegangen werden kann.

Somit erklärt dieses Praxishandbuch den Health Professionals und interessierten Laien umfassend ein bedeutendes Phänomen, sensibilisiert sie für nötige Reaktionen und zeigt ihnen Wege auf, damit umgehen zu können und auch einen persönlichen Gewinn aus der Beschäftigung mit dem Thema abzuleiten.“

Zu beziehen ist das Einsamkeitsbuch über den Buchhandel und direkt beim Verlag.
Tel. +49 551 999 50 950,  distribution(at)hogrefe.de

www.hogrefe.com

 

Praxisbuch Schulseelsorge

Autorin ist  Dr. Katrin Meuche Referentin im Landesjugendpfarramt sowie Hans-Martin Gutmann und Birgit Kuhlmann,

"Auf dem Hintergrund der sich rasant etablierenden Ganztagsschulen wird Schule mehr und mehr zum Lebensort. Schulseelsorge im Lebensraum „Schule“ gewinnt damit an Bedeutung: Auf der Basis eines systemischen Beratungsansatzes, einer aktiven Kooperationsarbeit zwischen Schule und Kirche / religiösen Institutionen sowie der bewussten Einübung einer spirituellen Lebenspraxis schafft Schulseelsorge die nötigen Ressourcen für SchülerInnen, in ihrem Lebensraum „Schule“ Beziehungen gelingend zu gestalten und Konflikte konstruktiv zu lösen, kurzum: Vitalität im Schulalltag zu fördern. Mit seinen zahlreichen Praxisbeispielen und Projektberichten richtet sich das Buch im Besonderen an angehende SchulseelsorgerInnen." (Verlagstext)

Hans-Martin Gutmann, Birgit Kuhlmann, Katrin Meuche
Praxisbuch Schulseelsorge
mit digitalem Zusatzmaterial

1. Auflage 2014
239 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-525-58042-4
Vandenhoeck & Ruprecht

Link zum Verlag

Index Schulkooperation

Eine Checkliste für die Entwicklung schulkooperativer Arbeit.

Schulkooperative Arbeit wächst in unserer Landeskirche stetig heran. Dies geschieht in einer Vielfalt an Formen und Inhalten, an einer Vielzahl von Orten und mit einer großen Bandbreite an handelnden Personen. Schulkooperation ist ein zunehmend anerkannter Ausdruck lebendiger Kirche.
Schulkooperative Arbeit bringt Schulen, Kirchengemeinden und Kirchenkreise in eine Bildungspartnerschaft, die das gemeinsame Ziel hat, Kinder und Jugendliche in ihrer konkreten Lebenssituation zu unterstützen und in ihrer Entwicklung zu fördern. Heranwachsende bilden sich zu sozial kompetenten, Menschen, die gerade auch in einer unübersichtlichen Welt handlungsfähig sind. Mit der Fülle schulkooperativer Angebote wächst zugleich der Bedarf nach Qualitätssicherung, Fragen nach Standards werden gestellt. Dazu soll dieser Index für Schulkooperative Arbeit einen Beitrag leisten.

Hier können Sie sich die vollständige Broschüre herunterladen:

Index Schulkooperation download